Das österreichische A-Be-Ce
Jungs,
nachfolgend eine Aufstellung wichtiger Wörter, die ihr bitte bis zur Freiluftpremiere nächsten Freitag drauf haben solltet. Wenn wir uns schon gegenseitig anbrüllen und Kommandos zurufen müssen, dann bitte mit Stil:
A wie Anmäuerln: Spiel, bei dem der Ball mit voller Wucht gegen eine Mauer geschossen wird.
B wie Ballesterer: Herausragender Fußballer und Name eines bekannten österreichischen Fußball-Magazins.
C wie Corner: Eckball, Ecke.
D wie Dribblanski: Ballfertiger Spieler.
E wie Eisenbahnerschmäh: Körpertäuschung. Eine Art angedeuteter Übersteiger, bei dem der Ball aber am Fuß bleibt.
F wie Ferserl: Hackentrick.
G wie Gurkerl: Beinschuss, Tunnel.
H wie Häferl: Leicht reizbarer, aufbrausender Spieler.
I wie Insultierung: Schiedsrichterbeleidigung.
J wie Jaus’ngegner: Leichter Gegner, Fallobst.
K wie Knödelreiter: Stoß mit dem Knie gegen den Oberschenkel, auch: Pferdekuss.
L wie Lochpass: Pass in die Gasse zwischen zwei gegnerischen Spielern hindurch. Nicht zu verwechseln mit
S wie Stanglpass: Querpass vor dem gegnerischen Tor.
M wie Massel: Glück.
N wie Nackerpatzerl: Schlechter Spieler, Nichtskönner.
O wie Outwachla: Mann, der am Out, also an der Außenlinie, wacht, auch: Linienrichter.
P wie Pratzerl: Fuß mit viel Ballgefühl.
R wie Reiberl: Schlag mit dem Ellenbogen im Vorübergehen.
S wie Schmähparade: Parade für die Galerie.
T wie Tachinierer: Schauspieler, Simulant, nur scheinbar verletzter Spieler.
U wie Umadum lauf’n, tramhaft: Traumwandlerisch auf dem Platz herumlaufen.
V wie Vierepresch’n: Nach vorne eilen, offensiv spielen.
W wie Wuchtel: Ball, Leder, Pille, Ei – das Runde eben, auch: Fetz’nlaberl oder Eierlaberl.
Z wie Zangler: Technisch versierter Spieler.
Servus, Pfiat’s euch und baba

